Orange Alpenüberquerung

Im Herbst letzten Jahres beim Kraft – Ausdauertraining keimte bei Marco und mir die Idee für eine Alpenüberquerung mit dem Rennrad. Schnell favorisierten sich die Westalpen. So meldeten wir uns bei einer organisierten Tour an, die ich bereits vor 8 Jahren geradelt bin.

Am 23. Juni trafen wir uns mit der Gruppe in Martigny, südl. vom Genfer See. Die Gruppe bestand aus 13 Teilnehmer, 1 Guide auf dem Rennrad und 1 Fahrer für das Begleitfahrzeug.

Am Folgetag startete die 1. Etappe. Von Martigny ging es 18 km zum Lac de Champex auf 1480 m. Nach einer rasanten Abfahrt folgte die Auffahrt zum Großen St. Bernhard mit 2469 m Höhe. Nach kurzer Rast dann die 40 km lange Abfahrt zum Zielort nahe Aosta. 93,5 Tageskilometer bei 2635 m Anstieg.

Die 2. Etappe startete mit freiem Blick auf dem Mont Blanc. Nach 24 km kam die Abzweigung zum Col du Petit St.-Bernhard, dessen Passhöhe (2188 m) wir nach weiteren 25 km erreichten. Bis Seez ging es dann 23 km bergab. Es folgte der Anstieg nach Val d’Isére (1746 m), wo das heutige Quartier war. 105 Tageskilometer bei 2648 m Anstieg.

Der 3. Tag begann mit dem 18 km langen Anstieg auf den Col de l’Iseran (2770 m), der höchsten Alpenpass Straße . Bis zum Einstieg in den Col du Telegraphe ging es dann 73 km bergab, davon im Tal 34 km bei heftigen Gegenwind. Über den Col du Telegraphe (1566 m) fuhren wir nach Valloire, unserem Zielort. 110 Tageskilometer bei 2110 m Anstieg.

In der 4. Etappe gleich der 15 km lange Anstieg auf den Col du Galibier (2642 m). Über den Col du Lautiert eine 40 km lange und, auf gut ausgebauter Straße, schnellen Abfahrt weiter nach Briancon. Nach einer Pause dann der 20 km lange Anstieg, bei heißen Temperaturen, auf den Col d’Izoard (2360 m). Die Abfahrt führte uns durch die karge Casse Deserte und durch die Combre du Queyras, eine imposante Schlucht, nach Guillestre, wo wir nach einem kurzen heftigen Anstieg das Hotel erreichten. 106 Tageskilometer und 2422 Höhenmeter.

Tag 5 begann mit einem 20 km langen Anstieg auf den Col d Vars (2109 m). Bis Jausiers 22 km bergab. Hier beginnt der Anstieg zum Cime de la Bonette, 23 km lang auf 2802 m Höhe. Um den kargen Cime de la Bonette führt eine Ringstraße auf 2802 m, der eigentliche Pass ist etwas tiefer. Die Abfahrt über geniale Serpentinen nach St Etienne de Tineé. 91,5 Tageskilometer und 2736 m Anstieg.

Die Abschlussetappe führte anfangs am Tineé entlang durch den Gorges de Valabre bis zum Anstieg des Col St. Martin. Die Passhöhe lag auf 1500 m Höhe. Im Begleitfahrzeug lagen leckere Croissants für uns bereit. Nach der Abfahrt kamen wir in das Gorges de la Vasuble. Bis Nizza ging es dann, auf schmaler wenig befahrener Straße, wellig bergab. Das Hotel lag direkt an der Promenade des Anglais. 117 Tageskilometer bei 1424 m Anstieg. Unsere Anstrengungen der letzten Tage wurden im Mittelmeer abgebadet und mit Kaltgetränken weggespült. Dabei genossen wir den Flair von Nizza

Gesamtbilanz: 623 Kilometer, 13975 Höhenmeter, viel Sonne und viel Spass.

Friedrich

Oranges Wochenende im Weserbergland

Vier Aktive unserer Radsportabteilung genossen am 2. Juni Wochenende 3 schöne Tage im Weserbergland. Unser Quartier bezogen wir in einem Hotel nahe der Burg Sternberg im Extertal.

Die für Freitag ausgearbeitete Route haben wir kurzfristig geändert, da sich für den Nachmittag eine kräftige Regenfront ankündigte. Westlich von Extertal fuhren wir eine Schleife über Kalletal und Lemgo. Kurz hinter Lemgo erreichte uns die Regenfront. So mussten wir die letzten 10 Kilometer im Regen fahren. Nach einer heißen Dusche und einem isotonischen Kaltgetränk wurden unsere Räder gepflegt und dann kam es zum gemütlichen Teil. Am Abend stieß Peter aus Hamburg als Gastfahrer zu uns, der die nächsten 2 Tage mit uns fuhr. Unsere Tagesbilanz: 53,5 Kilometer und 646 Höhenmeter im Anstieg.

Am Samstag hatten wir bestes Rennrad – Wetter, 20 – 24°C, Sonne und leichter Südwind. Von Extertal führte uns die Route Richtung Norden. Bei Hessisch Oldendorf überquerten wir die Weser. Es folgte ein langer Anstieg zur Schaumburg. Die Abfahrt wurde noch spannender, 17 % und Kopfsteinpflaster.

Nach einem weiteren An- und Abstieg errichten wir Rinteln. Hier fand sich schnell ein Bäcker, wo wir unsere Energiespeicher wieder auffüllen konnten. Weiter radelten wir Richtung Porta Westfalica. Kurz vorher teilten wir uns. 3 erklommen die Porta Westfalica, die 2 Übrigen fuhren schon weiter.

Bei Vlotho wurde wieder die Weser überquert. Westlich an Kalletal vorbei, mit reichlich Auf- und Abstiegen, ging es zurück zum Quartier bei Extertal. Am Abend merkten wir die gefahrene Strecke und die Höhenmeter in den Beinen. Der Spa und die isotonischen Getränke munterten uns aber schnell wieder auf. Tagesbilanz 122 (bzw. 138) Kilometer, Anstieg 1474 (bzw.1650) Höhenmeter.

Der Sonntag war sonnig und heiß. Südwestlich von Extertal wurde heute eine kurze Runde mit vielen Höhenmeter gefahren. Nach 16 Kilometer teilten wir uns auf. Zu dritt wurde ein 60 Kilometer Runde mit 1000 Höhenmeter gefahren. Die übrigen 2 fuhren eine 40 Kilometer Runde mit 696 Höhenmeter.

Am Nachmittag wurde dann die Heimreise angetreten, die Dank des von Wolfgang top gepflegten Vereinsbusses, gut verlief.

Dieser Teil des Weserberglandes, zeigte sich uns als ein schönes Rennrad Revier. Viele kleine und wenig befahrene Straßen mit knackigen An- uns Abstiegen

Vielen Dank an Kai, der die Routen ausgearbeitet und das Hotel gebucht hat.

RBC SH Rund

Zum 2. Mal nahm ich dieses Jahr an der Schleswig Holstein Rundfahrt des Rendsburger Bicycle Clubs teil. Des Feld bestand je nach Tagesetappe aus 60 – 70 Teilnehmer. Dieses wurde in kleinen Gruppen aufgeteilt, die nach vorher angegebener Leistung festgelegt waren. Die Gruppen wurden von Guides begleitet und die Strecken konnte sich jeder Teilnehmer vorher als GPX Track auf sein GPS Gerät laden. Wir fuhren 7 Tagesetappen, die eine Länge zwischen 109 und 132 Kilometer hatten. Übernachtet haben wir in Jugendherbergen.Die einzelnen Etappen führten von:

– Rendsburg nach Flensburg, 122 Kilometer

– Flensburg nach Husum, 128 Kilometer

– Husum nach Glückstadt, 120 Kilometer

– Glückstadt nach Mölln, 132 Kilometer

– Mölln – Rundkurs durch Mecklenburg Vorpommern – Mölln, 124 Kilometer

– Mölln nach Malente, 109 Kilometer

– Malente nach Rendsburg, 127 Kilometer

Das ergab eine Gesamtdistanz von 862 Kilometer.

Gefahren wurde meist auf kleinen, wenig befahrenen Straßen und ausgebauten Wirtschaftswegen, die durch reizvolle Landschaften führten. Im Mai natürlich reichlich gelb blühende Rapsfelder. Das Wetter war dieses Jahr perfekt, meist Sonne und Westwind in unterschiedlicher Stärke.

Der RBC hat die Rundfahrt perfekt organisiert und eine erstklassige Verpflegung bereitgestellt. Besten Dank dafür.

Friedrich Rehmann

 

Zu Viert auf Dreiländerfahrt

Pünktlich mit Beginn der Sommerzeit fand am letzten März Sonntag unser Anradeln statt. Leider waren wir nur zu Viert am Treffpunkt. Diesmal stand unsere Permanente „Dreiländerfahrt“ auf dem Programm.

Von Winsen ging es am Elbdeich entlang zur Geesthachter Elbbrücke. Auf der nördlichen Elbseite fuhren wir weiter bis Tesperhude. Hier ein kurzer Anstieg und weiter nach Lauenburg. Hier fanden wir einen Bäcker mit leckeren Kuchen und den traditionellen Cappuccino. Über die Lauenburger Elbbrücke ging es dann weiter durch die Elbmarsch zurück nach Winsen. Unsere beiden „Luhdorfer“ wurden noch etwas Richtung Heimat begleitet und schon war ein schöner Rad – Sonntag beendet.

Nachdem sich der Hochnebel aufgelöst hatte, kam in Lauenburg die Sonne durch. Schnell stieg die Temperatur von 6°C auf 12°C an. Dazu ein schwachen Ostwind.

Saisonabschlusstour

Am 9. Oktober haben wir die Saison mit einer Abschlusstour beendet. Durch die Ferienzeit und schlechtes Wetter bedingt waren wir leider nur zu dritt.

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Es ging vom Treffpunkt in Roydorf auf den Spuren unser eigenen RTF Strecke westlich von Lüneburg vorbei nach Süden über Kichrgellersen, Heiligenthal, Rettmer und Emsen nach Barnstedt. Von dort ging es nach Westen nach Beetzendorf, wo wir einen Einkehr im Landgasthof geplant hatten. Da wir aber die ganze Zeit über im leichten Regen unterwegs waren, haben wir davon abgesehen und haben uns über Marxen am Berge und Putensen auf auf den Rückweg gemacht. Über Salzhauses und Vierhöfen ging es weiter durch die Felder nach Luhdorf, wo wir die Tour beendet haben. Leider hat der Regen bis zum Schluss nicht aufgehört, so dass es für das Material ein echter Härtetest war.

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2909 Höhenmeter in 3 Tagen

8 Radsportler im Kurhessischem Bergland

Das diesjährige Radsport – Wochenende führte uns in das Kurhessische Bergland. Am 3. Juni kamen wir mittags mit unserem top gepflegten Vereinsbus (danke Wolfgang) in Rotenburg an der Fulda an. Schnell das Gepäck im Hotel abgegeben, ein kleiner Imbiss beim Bäcker, und schon ging es auf die erste Tour. Tilman, der hier aufgewachsen ist, hat 3 sehr schöne Routen ausgearbeitet.

Am Freitag fuhren wir eine Schleife westlich von Rotenburg a.d.F. Auf 66 Kilometer hatten wir 880 Höhenmeter zu bewältigen. Wir fuhren auf wenig befahrenen Straßen und hatten dabei 5 Anstiege. Unterwegs stärkte uns ein Windbeutel, der allerdings beim folgenden Anstieg (13%) einigen schwer im Magen lag. Der Regen verschonte uns, trotz schlechter Vorhersage. Abends Pasta, elektrolythaltige Getränke und Fachgespräche…

Am Samstag hatte Tilman eine Tour nördlich von Rotenburg ausgearbeitet. Diese war 102 Kilometer lang und hatte 1355 Höhenmeter. Auch heute wieder kleine, wenig befahrene Straßen durch wunderschöne Berglandschaft. Nach 56 Kilometer erreichten wir den Hohen Meissner mit 708 m Höhe. Der 7 km lange Anstieg hatte eine Steigung zwischen 10 und 17%. Nachdem wir uns oben gesammelt haben, stärkten wir uns bei Käsekuchen oder Ahle Wurst. Es folgte eine rasante Abfahrt und heiße Reifen… Bis Rotenburg noch ein paar Anstiege durch traumhafte bergige Landschaft. Abends wurden natürlich die Energie Speicher wieder aufgefüllt.

Für Sonntag hatte Tilman eine Tour im Osten von Rotenburg vorbereitet. Die Sonne schien und so waren die 60 Kilometer ein perfekter Abschluss. Auch heute wieder kaum Verkehr. Dafür 4 längere Anstiege mit 674 Höhenmeter mit toller Straßenführung. Am frühen Nachmittag waren wir wieder am Hotel, schnell geduscht, die Räder im Bus verstaut und die Heimreise angetreten.

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Anradeln zur Hafencity mit Cappuccino

Am 1. Sonntag im April startete die Rennradsaison mit dem Anradeln. Mit 9 Personen starteten wir in Stöckte und fuhren Richtung Harburger Elbbrücken. Weiter durch Wilhelmsburg und den Hamburger Hafen zum Alten Elbtunnel. Von den Landungsbrücken zur Hafencity, wo es die versprochene Cappuccino Pause gab. Nördlich der Elbe ging es dann über Kaltehofe Richtung Tartenberg. Durch Ochsenderer und Kirchwerder fuhren wir zum Zollenspieker, wo wir die Fähre nach Hoopte nahmen. Hier teilte wir uns auf und jeder trat seinen Heimweg an. Bei einen kühlen Start hatten wir zum Schluss bestes Frühlingswetter. Die Runde war ca. 60 Kilometer lang.